Christlicher Professor zerlegt muslimische Behauptungen über die Bibel

Shownotes

Prof. Dr. habil. Markus Zehnder wird mit einigen steilen Behauptungen bekannter muslimischer YouTuber konfrontiert. Während manche ihrer Argumente einen wahren Kern enthalten, konnte er über einiges nur ungläubig staunen.

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00:00:12: Das Internet ist voller Videos, die Muslime hochladen, in denen Sie alle möglichen Behauptungen über die Bibel und den Koran aufstellen.

00:00:19: An vielen dieser Behauptung ist wenig bis gar nichts dran.

00:00:24: Dass das auch wirklich so ist soll heute gezeigt werden, indem wir Professor Dr.

00:00:30: Markus Zehnder, der unser Gast ist, reagieren lassen wollen, kommentieren lassen, was ich ihm so zeige aus der Dauerwelt.

00:00:40: Dr.

00:00:40: Zehner, sagen Sie doch ein bisschen was zu Ihrer Person damit wir auch einschätzen können ob wir mit Ihnen heute jemanden haben der sich mit dem Alten Assument noch wirklich auskennt?

00:00:51: Ja also ich bin hier an der EHL im Bad Liebenzell Professor für Altes Testament habe vorher an anderen Orten Altes Testament unterrichtet und mein Beginn war in der Uni Basel mit dem Doktorat und der Habilitation in Alpen Testament.

00:01:07: Ich kann vielleicht auch noch hinzufügen, dass ich in einer meiner Stellen auch Islam und Judentum Einführungen unterrichtet habe.

00:01:17: Ja dann wollen wir uns mal ansehen wie Sie das bewerten was da so den islamischen Dauervideos gesagt

00:01:28: wird?

00:01:35: Ja, ich segne ihn.

00:01:36: Ich lasse ihn fruchtbar und sehr zahlreich werden!

00:01:39: Ich mache ihn zu einem großen Volk.

00:01:41: Ein großes Volk ist biblisch gesehen eine Nation die Gott kennt und seine Gesetze befolgt.

00:01:46: Muslime glauben das Ishmael der für das Opfer Abrahams außerwählte Sohn war.

00:01:50: Beide Ishmail und Isaac sind Prophetengottes und rechtmäßige Söhne Abraham.

00:01:55: Obwohl die Bibel sie auch als rechtmäßigen Söhnen bezeichnet,

00:01:58: glauben

00:01:58: Juden und Christen dass Isaac den Warenbund Gottes bekam und von Gott ausserwählt wurde geopfert zu werden.

00:02:04: Gott sprach, nimm Isaac deinen einzigen Sohn und opfer ihn dort zum Brandopfer auf einen Berge den ich dir sagen kann.

00:02:11: Ein freutscher Versprecher!

00:02:12: Denn Isaac war der jüngere Bruder Ishmaels und daher nie der einzige Sohn Abrahams.

00:02:18: Ishmael war der Einzige, der dieses Kriterium

00:02:20: erfüllte.".

00:02:23: Ja das stimmt natürlich.

00:02:25: also...Isaak ist nicht der einzige sohn Abraham's?

00:02:27: Das ist richtig aber er ist der einzige SOhN der FRAU AbrahamS.

00:02:31: Ismail isT NUR in Anführungszeichen der Versuch von Abraham und Sarah einen Sohn zu bekommen, ohne dass die Verheißung an Sarah erfüllt wurde.

00:02:46: Das heißt sie waren ungeduldig verständlicherweise und haben den Weg dem man damals in Alpenorient unter anderem benutzt hat nämlich das in dem Markt Asurogat Ersatzfrau nimmt, die dann anstelle der eigentlichen Ehefrau ein Kind für das Ehepaar gebiert.

00:03:10: Den Weg haben sie gewählt aber Gott hat dann gesagt es ist nicht was ich wirklich will.

00:03:15: Ich will von deiner Frau Sarah ein Kind und das Kind is eben Isaac und nicht Ischmael.

00:03:22: Dann muss sich auch also diese kurze Sequenz voll am Misinformation und Disinformation.

00:03:33: Großes Volk im biblischen Sprachgebrauch schließt überhaupt nicht ein, dass damit eine besondere Nähe, Gesetzestreue usw.

00:03:43: impliziert werden soll.

00:03:44: Es gibt tatsächlich eine Verheißung auch für Ismail und seine Nachkommen.

00:03:50: Das ist da, das ist wunderbar!

00:03:53: Das hat aber mit Mohammed un dem Islam überhaupt nichts zu tun.

00:03:58: Das geht also hier um die ethnische Größe Ismael und seine Nachkommen.

00:04:04: Dass Mohammed ein Nachfahre-Ishmeis sein soll, das ist ganz aus dem Blau erfunden.

00:04:12: Und mit Islam hat es nichts zu tun.

00:04:15: der Islam kommt im siebten Jahrhundert nach Christus.

00:04:19: Vorher gab es Araber, die waren auch Araber Und die haben tatsächlich, können wir sehen sozusagen diese Verheißung erfüllt.

00:04:26: Sie wurden zahlreich aber das ist alles prä-islamisch.

00:04:31: Es ist ja auch hoch interessant wie er im biblischen Text zu ignorieren scheint dass ganz klar Isaac als der Sohn der Verheissung und der mit auf den Berg genommen wurde bezeichnet betrachtet wird und er sich dann an dieser Begrifflichkeit der einzige Sohn aufhängt um dann zu sagen, ja hier ist eigentlich Ismael eher gemeint mit.

00:04:51: Also es ist auch kein ehrlicher Umgang mit dem Text?

00:04:55: Genau da werden Dinge ausgelassen und übersprungen und am Schluss gibt er natürlich schon zu dass der Bibeltext suggeriert das tatsächlich Isaac geopfert wurde.

00:05:08: aber vielleicht kommt das noch.

00:05:10: Aus seiner Sicht ist das natürlich ein Beispiel dafür, dass Juden und Christen den ursprünglichen Text verfälscht haben.

00:05:19: Und das macht die Beziehung zum Islam eben auch schwieriger als zu anderen Religionen.

00:05:26: Die anderen Religions stehen ganz separat von der biblischen Tradition.

00:05:31: Hier haben wir eine Religion, die sagt Wir korrigieren Die biblische Tradition ist also ein Gegenentwurf.

00:05:40: Das erklärt die Schwierigkeit des Verhältnisses zwischen Judentum, Christentum auf einer Seite und Islam auf der anderen Seite.

00:05:50: In jedem Fall wird ja dann zum Teil gesagt dass die biblischen Texte den Islam bestätigen und jetzt nicht mal korrigiert werden musste was der Bibeltext sagt sondern einfach nur die Christen und Juden ihren Text misinterpretieren, aber hier eigentlich eine islamische Bedeutung zugrunde liegt und das ist natürlich absurd.

00:06:11: Ich würde vielleicht hier noch ergänzen es ist eben nicht nur absurd sondern es ist schon ein starkes Stück wenn Angehörige einer anderen Tradition zu uns kommen und behaupten wir wissen es besser als ihr ohne dass sie wie wir über Jahrhunderte- und Jahrtausende intensiv mit diesen Texten, dem historischen Kontext beschäftigt haben dann kommen und sagen wir wissen es besser.

00:06:41: Das ist schwierig.

00:06:43: Ja zumal ja wenn man mit muslimisch spricht häufig dann auf die islamischen Gelehrten verwiesen wird als wäre das jetzt für mich der Maßstab was ein Islam gelehrt am neunten zehnten elften Jahrhundert gesagt hat während jetzt völlig ignoriert wird, was alle möglichen Kirchenväter und Bibelwissenschaftler zum biblischen Text zu sagen haben.

00:07:05: Beziehungsweise dann bezieht man sich gerne natürlich auf kritische Bibel-Wissenschaftler aber so im Großen und Ganzen solche auch Harnbüchenden Auslegungen wie wir jetzt gleich im nächsten Video sehen werden.

00:07:17: die entspringen wirklich einer Flexibilität mit dem biblischem Text, die ihresgleichen suchen muss.

00:07:26: Im Buch Psalm, der Hebräischen Bibel finden wir eine fesselnde Prophezeiung über die Kaaba im Mecca.

00:07:31: Dieses Haus Gottes ist das wichtigste Heiligtum für Muslime und das Zentrum der islamischen Pilgerfahrt.

00:07:36: Im Kapitel Vierundachtzig lesen wir.

00:07:47: Als das Haus Gottes bezeichnet wird der Verweis auf die Pilgerpfad gemacht wo Gott ununterbrochen gelobt wird.

00:07:52: Der Begriff Becca wird als Tal der Dürre übersetzt.

00:07:55: Was zwar nicht falsch ist, aber dem Leser die konkrete Ortschaft vorenthält!

00:07:58: Denn Becca is einer der Namen von Mecca und wir namentlich im Koran erwidert.

00:08:02: In dieser Dürenortschaft wird in der Bezug zu einem Quellort gemacht was ein unmittelbarer Verweis auf das Semsemwasser ist.

00:08:09: Und die vervielfachte Belohnung dieser heiligen Städte ist in Verszehn.

00:08:12: Ja besser ist sein einziger Tag in deinen Höfen als tausend andere.

00:08:23: Also ehrlich gesagt, ich bin ziemlich sprachlos.

00:08:28: Wollen Sie den Text vorlesen für unsere Höhre?

00:08:33: Ja gerne den gesamten Psym.

00:08:34: Die

00:08:34: Verse die er aufnimmt, fünf sechs sieben?

00:08:37: Ja genau Psyme vierund achtzig.

00:08:41: Glücklich sind die in deinem Haus wohnen.

00:08:43: stets werden sie dich loben.

00:08:45: Glücklig ist der Mensch dessen Stärke in dir ist, in dessen Herz gebahnte Wege sind!

00:08:52: Drähnental, das hier mit ja oder Tal des Backerstrauchs heißt es in meiner Eberfelde und machen Es zu einem Quellort.

00:09:01: Ja Mit Segnungen Bedecktes der Frühregen Sie Gehen Von Kraft Zu Kraft sie erscheinen vor Gott In Zion.

00:09:09: Zion auch Ein Anderes Wort für Jerusalem.

00:09:14: Herr Gott Der Herr Scharen höre Mein Gebet von dem ist Gott Jakobs Genau.

00:09:23: Und dann

00:09:31: Ich glaube, das ist schon genug.

00:09:34: Der Bezug auf Zion ist eindeutig im Psalm und Zion ist nun mal nicht Mecca sondern Jerusalem.

00:09:42: Und dann muss man sich auch vorstellen also welcher Israelit ist je da nach Mecca gezogen, das gibt es historisch nicht.

00:09:49: Also da wird völlig Geschichte ausgeblendet und dann wird auch überspiegelt dass es natürlich dürre Täler und Quellen auch in Israel gibt.

00:10:02: Das ist eine besondere Konfiguration die wir nur auf der arabischen Halbinsel im Bereich Mecca antreffen.

00:10:10: also das macht auch in israel absolut Sinn.

00:10:16: Ja, ich glaube damit ist schon das wesentliche Sag dann auch.

00:10:20: was auch hier im seiner Rede nicht im Blick steht.

00:10:24: Ist dass ein Teil der Worte hier einfach Metaphern sind also nicht wörtlich gemeint sondern Bilder für den inneren Bezug zur zu Gott und seinem Haus.

00:10:38: Und dann als letztes auch eben Pilgerfahrten, jetzt nicht Metaphorisch sondern auch real gab es eben auch im Alpen Israel.

00:10:47: Und alles das Jahrtausende bevor hier einer kommt und sagt dass sei auf den Korang zu beziehen?

00:10:57: Also ich bin relativ sprachlos!

00:10:59: Wie so sprachloses also ist es nicht eine legitime Auslegung.

00:11:04: Also exegetisch ist es einfach unsäglich.

00:11:09: Man kann so etwas nicht ernst nehmen.

00:11:11: Haben Sie denn noch nie irgendwo unter anderen Auslegern Anklänge gefunden, dass ich Pseum-Vierundachtzig auf Mecca beziehen könnte?

00:11:19: Nein!

00:11:23: Ich habe vieles gesehen aber das nicht.

00:11:26: Angenommen, sie wären jetzt in einem Forum Altestamendlern, Theologen, Bibelwissenschaftlern und würden diese These präsentieren.

00:11:35: Wie würden Ihre Fachkollegen auf Sie reagieren?

00:11:40: Nicht gut!

00:11:42: Also ich sieh sehen.

00:11:43: also es ist wirklich nicht ernst zu nehmen.

00:11:45: Ja ja ich meine auch wie klar soll das dann eigentlich noch werden Sie erscheinen vor Gott in Zihnen fers Acht.

00:11:53: Also wie kann man denn einfach diesen Fers überspringen ignorieren und sich dann unter die Behauptung aufstellen dass die Israeliten diesen Psalm hier auf dem Weg zu den Pilgerorten ja dann auch gemeinsam gesungen und gebetet wurden.

00:12:11: Also man soll sich jetzt vorstellen, dass die Israelis durch die Wüste hunderte Tausende Kilometer von Israel nicht nach Zion wie es in Vers Acht schwarz auf weiße steht gezogen sind sondern stattdessen nach Mecca runter.

00:12:25: und währenddessen haben sie diesem Psalmen gebeted, gesungen Und der hat es dann in das Buch der Psalmen geschafft.

00:12:31: Also wie gesagt, so... also das ist historisch absolut unmöglich!

00:12:36: Das ist einfach wirklich unglaublich und dann ist ja auch der Gott ein anderer.

00:12:43: In dem Buch der psalmen haben wir einige Psalme die sprechen von Elohim, also Gott sozusagen neutral, die generische Bezeichnung aber dann ganz viel die verbrauchenden Gottesnamen.

00:12:57: Ja, weh.

00:12:57: Wie ja häufig ausgesprochen wird bei den Juden dann Adonai Das ist nicht das gleiche wie Allah.

00:13:06: also schon die Gottes Bezeichnung ist anders und dann sowieso der Gott isst Also ganz anderes Charakter ist wie

00:13:13: lieblich sind deine Wohnungen?

00:13:15: Ja woher der Herrscherin?

00:13:16: Ja man würde nicht fertig werden damit.

00:13:20: aber das sind die Dinge mit denen müssen sich Ja Menschen meine Generation auseinandersetzen weil auf TikTok auf Instagram So was massenhaft hoch durchgespült wird und Sie sehen es ja an der Anzahl der gefällt mir Klicks.

00:13:34: Tausende Leute finden das gut und denken, dass ist ein gutes Argument.

00:13:40: Der Koran korrigiert

00:13:41: die Bibel

00:13:41: historisch auf eine unberechenbare Weise.

00:13:43: In Exodus Kapitel zwölf wird der Auszug des Volk Israels aus Ägypten beschrieben

00:13:48: wo Gott

00:13:48: ihnen befiehlt in das heutige Palästina auszuwandern.

00:13:51: Die Bibel macht eine gewagte Aussage und behauptet, die Anzahl der Auswanderer belaufe sich einschließlich der sechshunderttausend Männer auf bis zu drei Millionen Frauen, Kindern

00:14:00: und Nutzer.

00:14:01: Es ist absurd davon auszugehen dass diese massive Auswanderung über vierzig Jahre weder erkennbare Spurl hinterließ noch von anderen Bevölkerungen wahrgenommen wurde.

00:14:10: Diese ahistorische Behauptung würde visualisiert bedeuten das wenn drei Millionen Menschen in einer Zehnereihe marschieren würden und die erste Reihe den Berg Senei errechtete die letzte Reihe noch immer in Ägypten wäre.

00:14:21: Der Koran bestätigt die Auswanderung vom Volk Israels, aber korrigiert das biblische Narrativ mit den Worten, diese sind wahrlich nur eine

00:14:28: kleine Gruppe von Menschen.

00:14:32: Gut hier wächst der Sympathie Level etwas?

00:14:38: Ich würde hier als Alttestamentler nicht grundsätzlich widersprechen.

00:14:44: also natürlich hat es Das Wort des Koran hier hat keine Bedeutung, weil der Koran natürlich nichts korrigieren kann.

00:14:52: Also wir sind hier mindestens, oder sagen wir ungefähr zweitausend Jahre vom Erreignis entfernt.

00:15:00: das ist also keine Primärquelle die unsere älteren Quellen, die viel näher am eigentlichen Ereignissinn korrigiren könnte.

00:15:08: Also es geht aus rein objektiv historischer Sicht nicht.

00:15:11: Also das kann man nicht machen.

00:15:13: Außer

00:15:13: man sagt wie im Text kommt direkt von Gott dann eben schon So ist ja die muslimische Argumentation.

00:15:19: Ja, da müsste man aber dann das untersuchen.

00:15:23: wie ist es möglich dass diese Texte die sehr nah am Ereignis sind etwas anderes sagen?

00:15:30: Man kann ja nicht sagen dass spätere Generationen von Juden und Christen das verfälscht hätten denn das war von Anfang an anders.

00:15:39: Da hat man also ein Problem.

00:15:41: Und dann ist natürlich klar, also jeder kann behaupten mein Text ist von Gott erlaubt oder wem auch immer inspiriert.

00:15:48: Das kann jeder sagen!

00:15:50: Diese Behauptung in sich hat überhaupt kein Gewicht, das muss man sagen, sondern das muss mal immer historisch untersuchen.

00:15:58: Machen wir gerne in diesem Fall und da würde ich Ihnen sagen, da hat er sozusagen zufälligerweise jetzt weil er gedrängt wird von seinem Text in die Richtung hatte einen Punkt Und zwar ist es in der Tat so, dass die Zahl von sechshunderttausend eine Zahl ist.

00:16:17: Die erst entstanden ist im Verlauf der Überlieferung des Bibeltextes.

00:16:23: Der hebräische Text, der dem Ganzen zugrunde liegt hat keine sogenannten arabischen Ziffern – wie wir sie jetzt in unseren Übersetzungen haben -, sondern arbeitet mit Wörtern Und zu diesen Wörtern gehört ein Wort, das tausend bedeuten kann aber nicht muss.

00:16:43: Darum ist es gut möglich dass wir aufgrund dieser anderen Wortbedeutung die Zahlen insgesamt in der Tat anders interpretieren müssen.

00:16:53: kleiner und das ist auch das was uns die Archäologie sagt.

00:16:58: Die Archäologie sowohl in Ägypten als auch dann in Israel sagt Möglichen Zeit des Exodus gab es nicht drei Millionen oder sagen wir zwei Millionen Menschen, die da hereinkamen.

00:17:09: Dafür gibt's keinen archäologischen Raum.

00:17:12: also die Zahl muss tiefer sein.

00:17:14: aber ich kann das eben auch in der Bibel verankern indem mich vom später normalisierten Missverständnisses dieses Hebräischen Wortes

00:17:24: LF

00:17:25: dass tausend bedeuten kann aber nicht muss indem ich das korrigiere.

00:17:33: Wo er nicht richtig liegt, ist wenn er sagt dass wenn eine größere Gruppe aber auch eine kleinere so eine Bewegung macht das dann archäologische Spuren hinterlassen haben muss im Sinne von Zeugnis ein anderer Völker.

00:17:49: Das muss nicht sein!

00:17:52: Das war eine unbedeutende Gruppe und es gehört eben zu... wie soll ich sagen?

00:18:00: Konvention der Geschichtsschreibung in der damaligen Zeit, dass man zum Beispiel Niederlagen nicht aufschreibt.

00:18:08: Das heißt wenn die Ägypter sehen hier zieht eine größere Gruppe weg, die wir eigentlich behalten wollten als Sklavenarbeiter ist das eine Niederlage und das wird eben dann nicht aufgeschrieben in einem historischen Text.

00:18:24: Also da liegt er falsch.

00:18:26: Und dann auch, wenn wir uns vorstellen zum Beispiel den Durchzug durch Schilfmeer welche Art von archäologischen Spuren erwarten Sie da?

00:18:33: Wenn wir uns vorstellen, den Zug durch die Wüste von einer Station zu anderen also kein Bau irgendeiner festen Siedlung auch da ist es gar nicht zu erwarten dass wir irgendwelche Archäologische Spuren finden.

00:18:49: Wohin gegen man argumentieren könnte das sehr wohl Archäologische Spuren zu erwarten wären, wenn – wie die islamische Behauptung ist – seit der Zeit Abrahams die Kaaba durchgängig in Benutzung war und dort ein religiöses Zentrum für Jahrtausende gewesen ist.

00:19:07: Genau!

00:19:07: Dass

00:19:08: wir hier keine archäologischen Spuren haben, das scheint ihnen nicht so zu bekümmern.

00:19:13: Genau.

00:19:16: Meine Frage an den Christen, wen betet ihr an?

00:19:19: Den Vater, den Sohn, den Heiligen Gast.

00:19:21: Okay, zeig mal einmal im Alpen Testament Woran ihr glaubt, dass das vom Gott des Tausendvierhundert

00:19:25: Jahre,

00:19:25: dass

00:19:26: jemand den Heiligen Geisten will?

00:19:28: Zeigt mir einmal wo einer dem Sohn an will.

00:19:30: Wo einer Jesus an will!

00:19:31: Zeig

00:19:31: mal einmal Jesus überhaupt gibt es

00:19:33: nicht.

00:19:36: Sie als Alterstermändler was würden sie darauf antworten?

00:19:39: Ja das ist nun sehr reduktionistisch und simplifizierend.

00:19:43: also so geht's nicht.

00:19:46: aber er hat auch wieder einen Punkt und zwar hatte der Also legt er den Finger darauf zurecht, dass es tatsächlich eine Entwicklung gibt in der Geschichte die Gott mit seinem Volk geht.

00:19:58: Es wird nicht alles von Anfang an auf einmal offenbart.

00:20:02: Das ist eben der Unterschied zur Offenbarung des Koran, der dann tatsächlich zwar auch in Einzelteilen aber doch alle zur Zeit des Mohammed also alle relativ schnell aufeinander herunterkommen Und das Buch ist als Fertiges schon da.

00:20:20: Das ist eben bei der Bibel anders, das entsteht erst im Laufe einer langen über tausendjährigen Geschichte.

00:20:28: und da gibt es eine Entwicklung.

00:20:29: und da ist es in der Tat so dass ich den Heiligen Geist als anbetungswürdige Größe oder Jesus aus Anbetungs- würdiger Größe im Alten Testament so an der Oberfläche nicht finde – das ist richtig!

00:20:45: Aber das heißt nicht wenn ich das an einem neuen Testament antreffe, dass es keine Wurzeln hat im alten Testament die ich dort sehr wohl sehen kann.

00:20:56: Ein Beispiel mag hier genügen was den Sohn angeht wir haben in Daniel sieben.

00:21:03: Haben wir eine Vision wo wir sehen wie der Alte der Tage erscheint im himmlischen Gerichtsraum und da kommt auf einer Wolke zu ihm einer wie ein Menschensohn.

00:21:20: Und dieser eine wie einen Menschensohne hat eindeutlich göttlichen Charakter, also das widerlegt dann auch gerade diese muslimische Vorstellung von der strikten Einheit Gottes.

00:21:37: Das ist schon im Alpentestament nicht so.

00:21:39: Da kommt also dieser eine wie ein Menschensohn, woher weiß ich das?

00:21:45: der göttlichen Charakter hat?

00:21:47: Zum Beispiel daran dass er mit einer Wolke dahin kommt!

00:21:51: Es gibt im Alten Testament keine einzige andere Stelle, wo der, der mit einer Volke kommt, nicht Gott wäre.

00:22:00: Also das Reiten auf der Wolke sozusagen ist göttliches Prädikat.

00:22:05: Ich sehe es daran, dass diesen wie ein Menschensohn wird göttliche Verehrung.

00:22:12: Wird Anbetung – das hat er offensichtlich übersehen – wird Anbetungen dargebracht, die er anders als im Falle von Engel nicht zurückweist?

00:22:21: Also sie wird angenommen und ist richtig!

00:22:23: Dann sitzt er da Als Gegenüber zum alten Tag, als einzige Figur die auch menschlich aussieht.

00:22:33: Im Kontext von Daniel sieben sind es nur göttliche Wesen, die menschliche Züge haben.

00:22:41: Nicht Engel, die sind als solche anders erkennbar und Menschen sind in tierischer Gestalt präsent.

00:22:47: Das heißt in diesem Kontext sehe ich an solchen Dingen das ist ein göttliches Wesen das Ambetung verdient.

00:22:55: Ich habe also hier einen alttestamentlichen klaren Beweg für eine Zweizahl mindestens im göttlichen Bereich vor mir.

00:23:08: Wenn wir von einer fortlaufenden Gottesaufwahrung sprechen, dann ist es ja nichts was nur das neue Testament in Kontrast zum Alten betrifft, sondern dann finden wir das ja auch im Alpen Testament.

00:23:19: Das Moses mehr von Gott wusste als Abraham.

00:23:22: Das David mehr vom Gott wussten als Moses.

00:23:25: also das Schritt für Schritt step by step Gott mehr von seinem Wesen, seinem Charakter, seinem Halsplan offenbart hat und dass es eben dann ein Problem wenn spätere Offenbarungen einen Widerspruch zu dem wären, was die früheren Offenbarungen waren.

00:23:44: Also wenn jetzt beispielsweise es sonst immer hieß Es gibt nur einen Gott und im neuen Testament tauchen dann die Apostel auf und sagen Nein!

00:23:53: Es gibt drei Götter.

00:23:54: Aber das ist ja eben nicht die Behauptung der neudesamentlichen Autoren Nicht die Behauptung von Jesus sondern Es ist die Aussage Ja stimmt?

00:24:03: Es gibt Nur einen Gott.

00:24:04: aber dieser eine Gott existiert in drei Seinsweisen.

00:24:08: daher sind diese verweise auf das schmarr israel, dass dann auch viele muslimen bringen höre israel der her, dein gott ist einer einer der auch für uns als christens überhaupt gar kein problem da stellt.

00:24:22: Das bekennen wir ja auch!

00:24:23: Ja richtig

00:24:24: es gibt nur

00:24:24: einen gott.

00:24:25: Es ist eine dreihheit in dem einen gotts.

00:24:31: Ich würde hier noch hinzufügen weil sie das mit mit der Übereinstimmung gegenüber vorherigen Schriftzeugnissen erwähnt haben, das muss also eine klare Kontinuität sein.

00:24:46: Deutonomium-IxvIII, also VIII.

00:24:49: Entschuldigung macht das klar.

00:24:52: Eine Prophetie kann wirklich von Gott kommen nur wenn sie über Reinstimmung steht mit der Tradition des Mose,

00:25:00: d.h.,

00:25:00: mit früheren auch kanonisch festgeschriebenen Offenbarungen.

00:25:06: Und wenn das nicht der Fall ist, ist das ein Kennzeichen für einen falschen Propheten.

00:25:13: Die Behauptung wäre ja dass die leeren Mohammeds im direkten Einglangen stehen mit dem was die Schriften der Christen und Juden ursprünglich gelehrt haben?

00:25:22: Die sollen ja dann verfälscht worden sein.

00:25:24: Genau!

00:25:24: Das kann man... Also wir nehmen jedes Argument ernst und würden auch das Argument Ernst nehmen und würden dann versuchen herauszufinden Ja was war denn das Ursprüngliche die ursprüngliche Torah und das Ursprünglichen Neue Testament, wie sah es dann aus?

00:25:41: Da müsste man also daran arbeiten.

00:25:44: Und das tun wir ja tatsächlich!

00:25:46: Wir gehen ja auf christlich-jüdischer Seite, gehen wir den ältesten Zeugnissen nach.

00:25:52: Das ist eine Arbeit wirklich wichtig.

00:25:55: aber ich kann nicht kommen, sechs, siebenhundert Jahre sagen und einfach behaupten ohne irgendein historisches Indiz dass hier etwas verfälscht wurde, das geht nicht.

00:26:08: Wir haben jetzt ja tausende Manuskripte des Neuen Testamentes, des alten Testamentes.

00:26:13: Gibt es denn da irgendwo eine Spur davon?

00:26:17: Dass tatsächlich Moses ein Muslim im islamischen Sinne gewesen ist, Jesus eine islamische Botschaft gepredigt hat und diese Schrift namens in Shil, die er empfangen haben soll überhaupt gar.

00:26:33: Also gibt es da irgendwo unter den vielen Manuskripten irgendein Hinweis?

00:26:37: Ja, das ist eine interessante Frage und die Antwort ist hier in einem Wort tatsächlich möglich.

00:26:43: Nein!

00:26:47: Sorry für die kurze

00:26:48: Unterbrechung aber wir haben eine

00:26:49: ganz kurze Anfrage an dich in diesem Video.

00:26:52: Unsere ganze Arbeit ist spendenbasiert Und wenn du dazu beitragen willst dass Videos wie dieses weiter produziert werden können dann findest Du in der Beschreibungsbox einen

00:27:01: Link.

00:27:06: Die wundersame Geburt Jesu an die Christen und Muslime gleichermaßen glauben, führt Christen dazu, die Sohnschaft Jesu als Gott zu sehen bei der Ohne Vater geboren wurde.

00:27:15: Der Koran geht unmittelbar auf dieses Argument ein mit den Worten gewiss das Gleichnis Jesu ist bei Allah wie das Gleichnes Adams.

00:27:23: Er erschuf ihn aus Erde, herauf sagte er zu ihm sei und er war.

00:27:27: Wir können sehen dass das Gleichness von Jesus hinsichtlich seiner Wundersamen Geburt bereits beim Adam der Fall war, der weder Vater noch Mutter hatte.

00:27:35: Wenn die Göttlichkeit davon abhängt, wenige Elternteile zu haben, dann wäre nach diesem Verständnis Adam ein noch höherer Gott weil er weder Vater noch Mutter hatte.

00:27:43: Zusätzlich kommt der linguistische Aspekt dieser Stelle zum Vorschein.

00:27:47: Jesus wird namentlich im Koran exakt fünfundzwanzigmal erwähnt.

00:27:50: Adam wird dem Koran namentisch ebenso fünfund zwanzig mal erwähnend!

00:27:53: Die einzige Stelle wo sie namentlich gemeinsam erwähnd werden ist dieser Vers – das Gleichnis zwischen Adam und Jesus.

00:28:07: Ja, jetzt kehren wir wieder auf die mehr humoristische Ebene zurück würde ich sagen.

00:28:13: Also die Göttlichkeit Jesu hängt natürlich nicht am Fehl eines Elternteils.

00:28:18: was er uns hier sagen will ist dass Jesus geschaffen wurde ähnlich wie Adam aus toter Materie der Gott erweckt hat.

00:28:29: aber das ist ja nicht der Punkt des neuen Testaments sondern Punkt des Neuen Testaments ist das Gott selber der Vater ist.

00:28:38: Und das begreift er nicht, also und es begreifen Muslime leider würde ich sagen insgesamt nicht.

00:28:45: Also das wird alles reduziert auf die Plumpe materielle Ebene aber so etwas was eben über das Plumppe hinausgeht nämlich die Vaterschaft Gottes ohne Sex.

00:29:02: Das ist im Islam nicht, also es muss lieben, nicht vermittelbar.

00:29:10: Da könnte man auch noch sagen, eben Maria hat eine andere Funktion.

00:29:20: Es ist alles in der Tiefe nicht ergriffen.

00:29:28: Also ich glaube das ist das was man sagen kann Und immer sagen muss also, dass Jesus verboten hat das man ihn anbietet.

00:29:38: Das ist einfach schlicht und ergreifend nach dem Neutestamentlichen Zeugnis nicht wahr.

00:29:44: Und dann kommt er natürlich und sagt ja gut aber im Koran.

00:29:47: lesen wir das um.

00:29:48: da sage ich noch einmal der Koran.

00:29:52: das ist siebenhundert Jahre später und das kann keine ernsthafte historische Korrektur sein.

00:30:01: zu den Zeitgenössischen Dokument.

00:30:22: In einem Saatfex lesen wir, deine Brote sind Osiris.

00:30:35: Sein Blut wurde ebenfalls durch Wein verkörpert!

00:30:38: Du bist Wein, du bist nicht Wein sondern die Eingeweide des Osirises.

00:30:42: Auch wurden diese verzehrt um an der Natur Osiries teilzuhaben.

00:30:45: Erhebe dich wenn das große Brot und das weinähnliche Wasser ihnen gegeben wurden.

00:30:50: Wir können sehen dass der alt-Egyptische Kult des Osirs unmittelbaren Einfluss auf die Schreiber der Bibel hatte.

00:30:58: Ja, das ist nun wieder interessant.

00:31:00: Also ich würde hier was wir in der Religionsgeschichte phänomenologische Parallellen nennen absolut nicht abstreiten.

00:31:08: also dass es hier Ähnlichkeiten gibt.

00:31:09: Phänomenologie also sagen wir auf der Oberfläche lässt sich so gut darstellen sagt ja aber nichts über die innere Bedeutung.

00:31:20: Und da kommt eine weitere Dimension hinzu, wir haben das auch im Vergleich zwischen dem biblischen Gott und Allah.

00:31:29: es gibt auch da viele phänomenologische Parallellen.

00:31:33: also was Allah tut ist in vielem ähnlich wie dass was der biblische Gott tut.

00:31:38: Aber dann kommt's eben drauf an Ist es der gleiche Gott?

00:31:46: Da muss ich eben das Gesamtbild ansehen und komme dann zum Urteil sowohl im Vergleich Allah, Biblischer Gott als auch im Vergleich Osiris.

00:31:55: Biblisher Gott ja es gibt diese Parallelen aber ist nicht die gleiche Sache.

00:32:00: Von Parallelengesprochenen müsste sich hier noch Passagen anschauen in Koran wie in nicht meine Suche fünfundachtzig wovon ein Mann namens du Al-Khanayn gesprochen wird der zu dem Ort geht wo die Sonne untergehen soll in einem Sumpf aus Matsch.

00:32:16: und wir finden eine ähnliche Story in dem griechischen Alexander-Roman, der in Mesopotamien oder im griechen Umfeld im Umlauf war.

00:32:25: Wo wir auch mal hinterfragen müssen ob nicht der Koran auch so seine klaren Bezüge zu Texten aus dieser Zeit hat?

00:32:34: Und

00:32:35: sogar also ganz klar also Mecca Theologie vor.

00:32:39: islamische Mecca theologie lebt fort im Koran.

00:32:44: Und generell kann ich sagen, dass der Islam in verschiedener Hinsicht ein relativ direkter Nachkommen ist des alten Oriens zum Beispiel Stellung der Frau bis hin zur Verhüllung der Frauen finden wir Vorläufer in Mittelasirien umgang mit mit eroberten Völkern Behandlung von belagerten Städten, alles eins zu eins die Nachfolge des alten Orients.

00:33:21: Also da gibt es sehr viel Material.

00:33:25: Wir haben schon darüber geredet das der einzige Grund warum es überhaupt jüdische Stämme im Bediener gab, derjenige war weil sie gedacht haben okay hier wurde uns prophezeit da kommt der Prophet hin!

00:33:34: Der letzte Prophet auf den wir warten.

00:33:35: und jetzt kommt jemand aus Mecca mit einer Beschreibung die genau dem entspricht dem Mann entspürt auf denen Sie gewartet haben Nach Medina.

00:33:43: Weil wir denken, oh wow!

00:33:46: Also Jackpotter ist doch klar wer er isst.

00:33:48: und auch der Prophet, das Zillabahudi, was Zillalmah hatte große Hoffnungen dass die jüdischen Stämme in Medina sehr leicht den Islam annehmen würden.

00:33:53: Und jetzt kommt derjenige und sagt hey ich bin der Prophet aber die Mehrheit hat ihn abgelehnt.

00:33:57: Die Mehrheit stand ihm kritisch gegenüber Aber nicht deswegen weil sie wirklich Zweifel hatten.

00:34:02: Das war damals gar nicht das Problem, es war nicht der Grund.

00:34:03: Der Grund damals war Es hat ihnen nicht gefallen, dass er nicht einer von ihnen war.

00:34:07: Das hat denen nicht gefallen.

00:34:08: Schön und gut aber Du gehörst nicht zu uns.

00:34:10: Du bist von den Arabern sozusagen.

00:34:16: Also die Behauptung hier ist, die Juden zur Zeit Mohammed zum siebten Jahrhundert haben auf Grundlage ihrer altesamentarischen Schriften auf einen Propheten dort gewartet.

00:34:33: Ja ich würde sagen hier ist eine Kombination von absolutem Umwuch und dann einem einer wohl zutreffenden Beobachtung.

00:34:41: Also der absolute Umwuch ist, dass es eine irgendeine Erwartung gegeben haben sollte unter den Juden das in Medina ein besonderer Prophet kommen sollte.

00:34:52: davon ist historisch nirgends die Rede.

00:34:54: also das ist rein erfunden.

00:34:59: wenn sie so wollen gerne ja das hingegen selbstverständlich.

00:35:04: wenn einer mit einem prophetischen Aufspruch auftritt Die Frage, sich für die Juden stellt, steht er in unserer Tradition?

00:35:14: Das ist richtig.

00:35:17: Das ist sehr wohl so!

00:35:20: Aber das Urteil der Juden war eben klar, dass passt nicht zu dem.

00:35:23: Also ich erinnere nochmal an Deutronomium XVIII.

00:35:26: Das passt nicht.

00:35:27: Dieses Auftreten des Propheten, des neuen, passt nicht zudem was wir als Tradition kennen.

00:35:33: Darum haben sie richtig gesagt, das kann nicht ein vom Gott gesannter Prophet sein mit dem von den die Juden wussten, das ist richtig alttestamentlich!

00:35:46: Und dann muss man natürlich, was er nicht tut, muss man daran erinnern, was mit diesen Juden geschehen ist.

00:35:55: Zwei dieser Stämme wurden vertrieben aus ihrer medinenzischen Heimat – das war ihre Heimat, das war wo sie leben konnten.

00:36:03: Übrigens gab es Juden überall da in dem Raum also das war jetzt nicht spezifisch im Medina weil sie eben auf etwas gewartet hätten, solche Art.

00:36:13: Und der dritte Stamm wurde dann getötet und die Frauen dann genommen als Sexbeute auch von Mohammed persönlich.

00:36:24: Das ist das Schicksal der jüdischen Stimme, nun muss man wissen also alles auf betreiben Mohammeds und für einen Orthodoxen Muslim ist Mohammed der beste Mensch der je gelebt hat und sein Vorbild soll diesen Vorbild so nachgelebt werden in allen Lebensbereichen.

00:36:44: Weil Sie jetzt gesprochen haben von Fünftemose Achtzehn, dass das zeigen sollte, dass Mohammed nicht in der Bibel voraus prophezeit worden sein kann, würde ich Ihnen gerne mal dieses etwas ältere Video zeigen wo explizit auf Fünftermose Aachzehn Bezug genommen wird als Prophezeiung über Mohammed.

00:37:05: Wird mich interessieren wie sie diese Stelle hier einordnen.

00:37:08: Jeder

00:37:09: Prophet hat schon den nächsten kommenden Propheten und Prophetzeit.

00:37:12: Also das ist die Art und Weise, wie Gott quasi seine Offenbarung schickt.

00:37:15: Wenn wir jetzt ein bisschen tiefer in die Materie reingehen, fangen wir beim alten Testament an.

00:37:21: In welchen Versen gibt es Hinweise darauf?

00:37:24: Dass der Prophet Mohammed hier erwähnt

00:37:26: wird.

00:37:26: Ja zum Beispiel ungefähr als Fünfter Buchmusik Petrona.

00:37:31: Das ist ein gewaltiger Pferd.

00:37:34: Das Pferds zum Beispiel beschreibt ganz genau, er wird gesagt ich will in Ihnen einen Prophet wie Du, wie Moses, erwäcken von Eure Brüdern.

00:37:43: Gott sagt zu Moses Ich werde ein Prophet wie du, wie du Moses.

00:37:47: Moses wenn wir vergleichen mit Jesus weil die Christen sagen das in diesem Pferdes passt zu Jesus.

00:37:52: Wenn wir vergreichen Moses mit Jesus kann nicht sein.

00:37:55: Jesus zum Beispiel ist keine natürliche Geburt.

00:37:57: Moses schon, Mohammed auch.

00:38:00: Jesus zum Beispiel war am.

00:38:01: Moses war eine Herrscher.

00:38:02: Er hat eine Botschaft, er war ein Herrschter.

00:38:03: Mohamed auch?

00:38:04: Aber Jesus nicht!

00:38:05: Jesus hatte aber

00:38:06: keine Herrschere.

00:38:07: Moses war verheiratet und hat Kinder.

00:38:10: Mohammed auch?

00:38:11: Jesus nicht.

00:38:12: Zum Beispiel ähnlich, gell?

00:38:13: Wie gesagt, wie du.

00:38:14: Genau, das sind wirklich sehr wesentliche Punkte die dem Prophet Muhammad ähneln.

00:38:18: Und von deinen

00:38:18: Brüdern.

00:38:19: Wir haben in der Broschüre einen anerkannten christlichen Gelehrten, der auch erwähnt ist dass in der Geschichte niemand diesem Propheten ähnelt als der Prophet

00:38:27: Muhammad.

00:38:32: Also was den Gelehrten betrifft, ich habe von dem noch nie gehört und seine Aussage ist absolut in der wissenschaftlichen Diskussion out.

00:38:42: Das ist nicht ernst zu nehmen.

00:38:46: Die Übereinstimmungen zwischen Mose und Mohammed können sie auf hunderte Herrscher übertragen.

00:38:56: also da ist nichts was irgendwie einmalig wäre.

00:39:01: Das Problem, was hier übergangen wird aus deinen Brüdern.

00:39:08: Das heißt natürlich aus dem Volk Israel.

00:39:12: Eine Begrifflichkeit findet sich in Fünftemose ständig

00:39:16: und

00:39:16: immer wieder.

00:39:17: Es heißt ja auch dann an einer Stelle wo davon die Rede ist dass der König aus kleinen Brüder kommen soll.

00:39:24: also wenn jetzt quasi aus seinen Brütern etwas anderes meinen würde als Israeliten wäre hier ja gesagt, dass ein Nicht-Israelit über die Israeliten regieren soll.

00:39:33: Ja und das ist genau der Punkt.

00:39:35: Das soll eben nicht so sein.

00:39:36: Es eindeutig in der Wortverwendung von Deutronomium – das Bruder meint Volksgenosse!

00:39:45: Und dann wieder also das Nicht-Verstehen der tiefen Dimension.

00:39:51: Jesus ist nicht geschaffen im gleichen Sinn wie Mose und Mohammed richtig, aber das schließt nicht aus dass er ein Prophet Wie Mose sein kann.

00:40:03: Hier wird eben das Wie Mosse auf ganz bestimmte und ich würde ihnen sagen total oberflächlich banale Dinge reduziert

00:40:14: Und entgegen dem klaren Wortlaut aus euren Brüdern.

00:40:19: Dieser Pferd ist wichtig.

00:40:20: auch das geht weiter sagt er aus ihren Brüder.

00:40:51: Wollen wir hier schnell unterbrechen?

00:40:52: Also wie gesagt, also das ist reine Behauptung.

00:40:55: Das kann jeder sagen dass Gott mir was in den Mund gelegt hat und wird ja auch häufig gesagt übrigens auch unter Christen.

00:41:02: Also gefährliche Tendenzen wenn man sagt Gott hat mir gezeigt was heißt ja auch Gott hat mehr gesagt sozusagen sehr vorsichtig sein.

00:41:11: Und hier haben wir ein Beispiel und das mit dem Brüdern das haben wir bereits besprochen.

00:41:15: Was er hier sagt is einfach wissenschaftlich unhaltbar.

00:41:18: Brüder heisst nicht Araber, sondern Brüder heißt einer aus dem Volk Israel und da ist kein Zweifel.

00:41:24: Das sieht man wenn man eine Analyse dieses Wortes im Buch Deutronomium

00:41:29: macht?

00:41:30: Ich bin mir relativ sicher dass wenn wir jetzt das Nachschlagen würden was dieser Herr Collins gesagt hat der anerkannte Liebegelehrte von dem sie noch nie gehört haben ich auch nicht Dass er das sicherlich nicht ganz so gesagt oder gemeint hat wie es jetzt hier rezipiert wird.

00:41:48: Das ist auch meine Erfahrung jetzt schon öfter gewesen.

00:41:51: Wenn Quellen genannt werden und ich schlag nach, merke ich, wurde aber eigentlich doch irgendwie anders gesagt oder war anders gemeint.

00:41:59: Ja, ähm... Aber so wird's dann mit der Bibel auf eine Weise umgegangen wie man es nicht zulassen würde dass der Koran benutzt wird.

00:42:10: Schauen wir uns nochmal an das Stelle was

00:42:13: ihr seid hier an.

00:42:18: Das liegt jetzt genannt und Gebrei ist die Maschine, der Engelgebrei.

00:42:22: Die Maschine sagt zu ihm Lies.

00:42:23: Da haben wir gesagt er ich kann nicht lesen.

00:42:26: Noch mal sagte der Englgebreis Lies, Mohammed sagte Ich kann nicht Lesen.

00:42:30: Beim dritten Mal haltet ihn fest und sagt zu dem Lies und nimmt den her.

00:42:33: Mohammed hat verstanden dann muss nachzitieren, nachsprechen.

00:42:36: da hat nach zitiert was er ihm gesagt hat.

00:42:39: das ist der Botschaft der erste Botschaft was Mohammed bekommen hat.

00:42:42: Dann hier es war eine Diskussion zwischen Gebreif und Mohammed Diese Diskussion, den auch finden wir in Jesaja.

00:42:50: Und

00:42:51: das Buch

00:42:52: wird gegeben und dann nicht lesen kann.

00:42:54: Du sagst ihm,

00:42:54: lese?

00:42:56: Er sagt dich gar nicht lese!

00:42:57: Das ist eins zu eins,

00:42:58: passt um.

00:42:59: D.h.,

00:42:59: wenn ihr die Biografie des Propheten handelt, so ein

00:43:04: bisschen ansatzweise kennt, passt eins zu eines.

00:43:06: Dann selber wittest du Muskeln.

00:43:08: Schauen wir uns mal in Jesajah neunzwanzig an und gucken ob sie Muslim werden Dr.

00:43:13: Zehnder.

00:43:14: Ich lese vielleicht mal abfers... neun vor, an das Volk Israel gerichtet.

00:43:19: Stutzt und staunt, zeit verblendet und er blindet!

00:43:22: Sie sind bedrunken doch nicht vom Wein, sie taumeln noch nicht vom Raustrank, denn der Herr hat einen Geist tiefen Schlafs über euch ausgegossen.

00:43:31: Ja verschlossen hat er eure Augen die Propheten und eure Häupter.

00:43:34: Die Seher hat er

00:43:35: verhüllt.".

00:43:36: Und jedes Gesicht ist für euch geworden wie die Buchrolle einer versiegelten Buchrolle, die man einem gibt, der zu lesen versteht indem man sagt liest es doch eher aber sagt Ich kann nicht, denn es ist versiegelt.

00:43:49: Und man gibt die Buchrolle einem der nicht lesen kann indem er sagt liest das doch eher aber sagt ich kann nicht

00:43:55: lesend.".

00:43:57: Ist hier mit Mohammed gemeint?

00:44:02: Ich glaube die Kontextualisierung dieses einen Verses im größeren biblischen Kontext beantwortet hier alle Fragen.

00:44:13: Also Sie würden sagen brauchen wir eigentlich gar nichts mehr weiter zu sagen.

00:44:16: Es ist ja logisch dass er nicht gemeint ist!

00:44:17: Absolut also... Es ist wild, es ist wieder sehr wild.

00:44:21: Also hier wird ein Fers aus dem Zusammenhang gerissen und auf der banalen oberflächlichen Ebene sieht man eine Parallele mit Mohammed und sagt Hier ist Mohammed.

00:44:30: so geht es nicht.

00:44:31: ich könnte ja das sagen.

00:44:34: also hier mit Millionen von Menschen

00:44:39: Ja.

00:44:41: aber Sie sehen damit wie viel Selbstbewusstsein mit welcher Selbstverständlichkeit Mit diesem Grins in dem Gesicht jetzt darüber gesprochen wird, ja da kann man ja einhundert Muslim werden.

00:44:50: Und das sind wirklich die Reichweiten stärksten Muslime im deutschsprachigen Raum, fast hunderttausend Abonnenten.

00:44:57: Das Video hat jetzt schon neun Jahren hochgeladen worden, also eine Hundertzwanzigtausende Aufrufe... Also das finden viele Menschen gut!

00:45:05: Das wird von Menschen als überzeugend empfunden.

00:45:09: Ich weiß nicht so richtig, was ich sagen soll.

00:45:11: Also ich würde dir hier folgendes sagen das zeigt empirisch dass eine Parallelgesellschaft hier bei uns herangewachsen ist die tatsächlich in dieser Welt lebt die das so annimmt und die jedem wissenschaftlichen und rationalen Diskurs unzugänglich ist.

00:45:30: Das sieht nicht gut aus!

00:45:35: Ich will nicht lachen aber es ist auf tragische Weise wieder tatsächlich witzig was sie sagen.

00:45:41: Ich denke aber, das ist ein gutes Schlusswort für dieses Reaktion-Video.

00:45:48: Und ich hoffe dass zumindest ein paar der Zuschauer und Zuhörer dem ja wissenschaftlichen Diskurs vielleicht ein bisschen zugänglicher sind nachdem sie Dr.

00:46:00: Zehnder jetzt in seiner Analyse gefolgt sind und sehen, dass viele dieser Argumente nicht wirklich aufgehen.

00:46:10: Danke sehr, dass Sie im Gespräch mit dabei

00:46:12: waren.

00:46:12: Sehr gerne!

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